Resilienz-Plattform für Lieferketten und Mitarbeitende
Um was für ein Angebot handelt es sich?
Bei der Resilienz-Plattform für Lieferketten und Mitarbeitende handelt es sich um eine webbasierte Plattform, mit der Unternehmen die Widerstandsfähigkeit ihrer Lieferkette sowie die Resilienz ihrer Mitarbeitenden adressieren können. Die Plattform stellt einen Proof of Concept (PoC) dar, bündelt mehrere Werkzeuge unter einer Oberfläche und führt dafür Daten aus bestehenden Unternehmenssystemen über standardisierte Schnittstellen (Asset Administration Shell) zusammen, ohne diese Systeme abzulösen oder Daten redundant zu speichern.
Zur PlattformWozu kann die Plattform genutzt werden?
Globale Lieferketten sind anfällig für Störungen, deren Ursachen meist über viele Systeme und Standorte verteilt sind. Der PoC macht diese Abhängigkeiten transparent und zeigt das Zusammenspiel von vier Bausteinen:
- Frühwarnung und Monitoring: Laufende Auswertung von Risikosignalen wie Naturereignissen, geopolitischen Entwicklungen und der Nachrichtenlage, verortet auf einer interaktiven Karte entlang der eigenen Lieferkette. So werden betroffene Standorte und Lieferanten frühzeitig sichtbar.
- Bewertung: Über frei konfigurierbare Resilienz-Indikatoren und einen verdichteten Resilienz-Score lässt sich der Zustand der Lieferkette messen und über die Zeit nachverfolgen.
- Simulation: In einem geführten Ablauf lassen sich Störungsszenarien sowie mögliche Gegenmaßnahmen explorieren und so deren Wirkung vergleichen, bevor Entscheidungen real umgesetzt werden.
- KI-Assistent für Mitarbeitende: Ein Chat-Assistent macht hinterlegte wissenschaftliche Materialien und Leitfäden niedrigschwellig zugänglich und unterstützt Mitarbeitende so mit Hinweisen rund um die Resilienz am Arbeitsplatz.
Der Nutzen liegt darin, Risiken früher erkennen, Bewertungen nachvollziehbar dokumentieren und Maßnahmen vorab auf ihre Wirkung prüfen zu können, anstatt erst im Schadensfall zu reagieren.
Wer ist die Zielgruppe?
Produzierende Unternehmen mit mehrstufigen, global verteilten Lieferketten. Auf organisatorischer Ebene richtet sich die Plattform an Verantwortliche aus dem Lieferkettenmanagement (Supply Chain Management – SCM), Einkauf und Risikomanagement. Auf individuellerer Ebene richtet sich die Plattform an die Mitarbeitenden, die der KI-Assistent unterstützt.
Wie ist die Plattform anzuwenden?
Die Anwendung läuft als Web-App im Browser. Die relevanten Unternehmens- und Lieferkettendaten werden über standardisierte Schnittstellen angebunden. Anschließend behalten die Nutzenden die Risikolage über das Dashboard und die Karte im Blick, definieren eigene Indikatoren für den jeweiligen Kontext und können Störungs- sowie Maßnahmenszenarien simulieren. Die Werkzeuge sind modular nutzbar, vom reinen Monitoring bis zur vollständigen Resilienzanalyse. Als PoC steht dabei die Demonstration der Machbarkeit im Vordergrund, nicht der produktive Dauerbetrieb.

